Simone

Ich bin 1969 in Rodenbach bei Neuwied geboren. Da in unserer Familie Umweltschutz schon immer ein wichtiges Thema war, studierte ich nach dem Abitur Biologie und Geographie. Während der Diplom-Arbeit lernte ich meinen Mann kennen. 1999 und 2001 wurden unsere Kinder geboren. Heute haben wir auch schon zwei Enkelkinder.
Da ich seit meiner Jugend an Neurodermitis und Allergien litt, hatte ich mich früh mit Naturheilkunde, Psychologie (Psychosomatik) und Ernährungslehre beschäftigt. Es folgte eine Vielzahl an Kursen und Selbsterfahrungen.
Seit meinen Teenager-Jahren war mir auch Religion und Spiritualität wichtig, und wie diese sich mit den Naturwissenschaften ergänzen können.
Als die Kinder größer wurden stellte sich mir mehr und mehr die Frage, was ich zu einer guten Zukunft für sie beitragen kann. So entstand in den frühen 2000ern unter anderem die Idee zum B.A.U.M.-Haus. Und ich engagierte mich in der Lokalen Agenda 21 von Neuwied, dem Netzwerk Naturschutz Neuwied und in der Solidarischen Ökonomie. Dort baute ich für Neuwied einen deutschlandweit einmaligen Verbund aus Tauschring, Regiogeld und Ehrenamtshonorierung auf.
So brachte ich mich von Orts- bis Bundesebene vielfältig ein, bis 2010 ein Burnout mit gleichzeitigem Ausbruch von Multipler Sklerose mit zunächst unguten Aussichten mich die Bremse einlegen ließ. Ich gab meine Ämter und Funktionen auf, das BAUM-Haus und BAUM-Verein wurden aufgelöst und wir zogen um in rollstuhltaugliche Gefilde im „tiefen Westerwald“.
Dort war ich weiter eingetaucht in das vielfältige Thema von „enkeltauglich“ leben, habe mich in viele Autoren, Ansätze und Theorien vertieft (Transition Towns, Permakultur, Selbstversorger, gemeinsame Vorsorge, Gemeinwohlökonomie…) und immer versucht, auf dieser Basis neue Projekte aufzubauen. Ich gab fünf Jahre Deutschunterricht für Asylanten und arbeitete zwei Jahre an der Ausgabe der Tafel. So lernte ich auch einmal ganz andere "Blasen" als meine eigene kennen. Auch hatte ich eine Ausbildung zur „Prädikantin“ gemacht, das heißt, dass ich in der evangelischen Kirche (der Landeskirche Hessen und Nassau) Gottesdienste halten darf. Meine religiöse Entwicklung war damit aber nicht zu Ende.
Ich wurde mehr und mehr zu einer „Universaldilettantin“, die von Naturwissenschaften, Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung, Geisteswissenschaften, alternativer Ökonomie, viel Theoretischem und viel Praktischem überall etwas Ahnung hat, aber nirgends so viel, dass es für einen eigenständigen Beruf reichen würde. Aber gerade diesen sehr breiten Überblick über so vielfältige Themen halte ich für besonders wertvoll und heute sehr selten und notwendig!
(Ich mache das alles übrigens Vollzeit, da ich dank meines Mannes keiner Erwerbsarbeit nachgehen muss. Nur "beruf-ungs-tätig". Ich betrachte das als ein riesiges Geschenk und einmalige Gelegenheit - und möchte es möglichst gut nutzen!)
Insgesamt war der „tiefe Westerwald“ kein guter Boden für mich. Zum Glück ist die Entwicklung der Multiplen Sklerose seit vielen Jahren stabil und seit Frühjahr 2025 wohne ich wieder am alten Ort, im BAUM-Haus.
Über die Beschäftigung mit aktuellen Forschungen in den Natur- und Sozialwissenschaften, eigenen Erfahrungen und spirituellen Erlebnissen kam ich mehr und mehr zu der Erkenntnis: „Wir sind ein Teil des Ganzen“. Dies in der Theorie zu vermitteln und in der Praxis zu leben, in so vielen Zusammenhängen und auf so vielen Ebenen wie möglich, bestimmt heute mein Leben. Zu dieser Zusammenschau hat mir auch insbesondere die "integrale Theorie" verholfen. Vielleicht möchten Sie diese Reise weiter mit mir gehen?
Neben den Angeboten im BAUM-Haus stelle ich unter "Bereiche" vor, wo ich überall involviert bin, bzw. was mir wichtig ist. Der "Vierklang" ist mein persönliches Projekt, in dem ich meine Erkenntnisse zur Realisierung eines "enkeltauglichen" Lebens quasi kristallisiere. Unter "Downloads" stelle ich Texte, Dokumente etc. von mir und anderen zur Verfügung. Und unter "Termine" - Sie ahnen es!
Gerne stelle ich auch immer mal wieder tief Erlebtes oder Symbolisches in Bildern oder Figuren dar. Sie werden hier und da Beispiele finden...