Armin
Ich wurde 1963 in Düsseldorf geboren. Meine Eltern stammen aus Schlesien bzw Pommern. Aufgewachsen bin ich im ländlichen Dithmarschen (Schleswig-Holstein, eine Stunde nördlich von Hamburg). Hier lernte ich als Kind ausgedehnte Moore, Sümpfe und Marsch-und Wiesenlandschaften, aber auch die wenigen Wälder kennen und lieben. Hieraus folgte für mich "Wer liebt, der schützt!"
Meine zahlreichen Ferienjobs in der örtlichen Landwirtschaft lehrten mich u.a. Verständnis dafür zu entwickeln, dass die Erzeugung von Lebensmitteln ein schwieriges Unterfangen ist und dass Landwirte herausfordernde Aufgaben erfüllen.
Die Wissenschaftsendungen von Prof. Hans Haber über die Grenzen und Probleme unseres blauen Planeten sensibilisierten mich früh für diese Themen. In der Schule lasen wir „Global 2000 - Bericht an den Präsidenten der USA“, was mich weiter über menschengemachte Entwicklungen aufklärte.
Durch Freunde motiviert war ich 3 Jahre in der Jungen Union aktiv u.a. im Kreisvorstand zuständig für Umweltschutzpolitik. Die Organisation einer Podiumsdiskussion zum Schutz der Elbe mit dem regionalen Bundestagsabgeordneten lehrten mich einiges über die Balance zwischen Ökologie und Ökonomie sowie Parteipolitik. Ernüchtert zog ich daraus den Schluss, mich nur noch in NGOs zu engagieren und deren Arbeit aktiv oder finanziell zu unterstützen, um mich für die wichtigen Belange der Umwelt und für die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen einzusetzen. Meine Unterstützung gilt dem BUND für Umwelt und Naturschutz (seit 1984), Greenpeace (1986) , Greenpeace Russland (1987), dem NABU (2004 ), Germanwatch (2011) u.a.

Nach dem Wehrdienst studierte ich Lebensmitteltechnologie (Dipl.Ing.) an der TU München in Weihenstephan - ein sehr breit angelegtes Studium, das meinen Horizont vielfältig weitete. Während meiner 10 jährigen Berufstätigkeit als Ingenieur waren mir Wärmerückgewinnungsprozesse und Steigerung der Produktionseffizienz wichtige Ziele. Seit 2000 bin ich hauptberuflich Geschäftsführer eines Unternehmens, das Insektenschutz- und Pflegeprodukte herstellt. Kundenzufriedenheit, fairer Umgang auch mit den anderen "Marktteilnehmern" und Nachhaltigkeit bestimmen unser Firmenleitbild (zum Beispiel seit 1995 ausschließliche Verwendung von Recylingpapier, seit 2004 Strom aus erneuerbaren Energiequellen, vorwiegender Einsatz pflanzenbasierter Rezepturen (viele nach Naturkosmetik-Richtlinien), sowie energiesparende Prozesse in der Produktion).
Auch persönlich ist mir eine nachhaltige, das heißt für mich eine „enkeltaugliche“ Lebensweise, sehr wichtig. Um mich für eine spätere Tätigkeit in diesem Bereich zu qualifizieren, habe ich eine Ausbildung zum Energiemanager (IHK) / Gebäudeenergie abgeschlossen. Als Gründungsmitglied des Vereines zur Förderung Erneuerbarer Energie Anhausen gehöre ich zu den Mitinitiatoren der Biogasanlage Anhausen. Derzeit (2026) übe ich das Amt des stellvertretenden Aufsichtsrates der Bioenergiegenossenschaft Anhausen aus.
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